{"id":175,"date":"2013-12-06T12:01:30","date_gmt":"2013-12-06T11:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/karifa.einfachgluecklichsein.info\/?p=175"},"modified":"2014-07-25T13:14:19","modified_gmt":"2014-07-25T12:14:19","slug":"gut-gelandet-die-geschichte-mit-dem-auto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karifa.de\/?p=175","title":{"rendered":"gut gelandet\u2026.Die Geschichte mit dem Auto:"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem entspannten Flug im riesigen A380 \u2013 an dieser Stelle \u00a0nochmals vielen Dank an Sabine, Volker und Stephan f\u00fcr die sch\u00f6ne Verabschiedung am Flughafen \u2013 sind wir reibungslos im sonnigen Johannesburg gelandet\u2026die Geschichte k\u00f6nnte nun in dem Stil eines Tagesreports so weitergehen, wir haben jedoch viel mehr Lust eine andere Geschichte zu erz\u00e4hlen:<\/p>\n<p>Wir haben uns schon l\u00e4nger mit dem Gedanken befasst, im s\u00fcdlichen Afrika ein (\u00e4lteres) Auto zu haben, da Mietwagen auf l\u00e4ngere Sicht zu teuer sind. Unter Uwe\u00b4s Ritualen befindet sich auch die Unsitte, st\u00e4ndig nach 4&#215;4- Fahrzeugangeboten in S\u00fcdafrika zu schauen, von da her war es nur eine Frage der Zeit, bis er auf den nun erworbenen Nissan aufmerksam wurde. Die bisherigen Eigent\u00fcmer haben uns Bilder gemailt, die nun st\u00e4ndig auf dem K\u00fcchentisch lagen, bis die Entscheidung\u00a0 f\u00fcr das Auto fiel. Irgendwann sagte Nicole: \u201eSag mal Uwe, wo ist eigentlich das kleine Spielzeugauto, welches ich w\u00e4hrend unserer Australienreise am Strand fand?\u201c Nach etwas Suchen tauchte das fast vergessene Spielzeugauto wieder auf und die Verbl\u00fcffung war gro\u00df: Nicht nur, dass es auch ein Pickup mit Doppelkabine war, nein es hatte auch noch exakt dieselbe Farbe wie der Nissan. Nun war es so, dass die bisherigen Eigent\u00fcmer, Ulla und Erik (auch Deutsche), \u00a0wohl eine emotionale Bindung zu dem Auto hatten, da Sie schon seit 12 Jahren regelm\u00e4\u00dfig viele Reisen mit dem Wagen im s\u00fcdlichen Afrika unternommen hatten. So kam Nicole auf die Idee: \u201eSag mal Uwe, das kleine Auto w\u00e4re doch ein sch\u00f6nes Geschenk f\u00fcr Ulla und Erik, so zu sagen, als Trostpflaster f\u00fcr die Abgabe des Gro\u00dfen.\u201c Gesagt-getan, Wir haben aus einem Holzkl\u00f6tzchen noch den hinteren Aufbau gebastelt, ein Modell-Dachzelt und Dachtr\u00e4ger gekauft (Internet macht\u00b4s m\u00f6glich), Ersatzrad auf\u00b4s Dach montiert und einen Safarischochel gebastelt. Als wir nun das Auto in Johannesburg \u00fcbernahmen, haben uns Ulla und Erik noch zu einem netten Abendessen eingeladen, bei dem wir die Gelegenheit nutzten, unsererseits das kleine Modellauto zu \u00fcbergeben, Sp\u00e4testens da war klar: Es war eine gute Idee, die Freude auf Seiten von Ulla und Erik war gro\u00df.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Nun doch noch ein paar Info\u00b4s zu unserem Start:<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Nach dem Flug geht\u00b4s zur Crocodile- Lodge, auf der das Auto f\u00fcr gew\u00f6hnlich geparkt ist. Die Betreiber, Petra und Charly und die nette Marina machen es uns leicht, uns dort wohl zu f\u00fchlen, zumal es dort sehr interessant ist: Echte Krokodile sind aus n\u00e4chster N\u00e4he zu sehen, eine entspannte Atmosph\u00e4re herrscht vor obwohl auf der Lodge mehrere Standbeine betrieben werden, unter anderem Herstellung von Eis zum K\u00fchlen, f\u00fcr Menschen, die keinen elektrischen K\u00fchlschrank haben. Ach ja, wir sind in Afrika, man kann es leicht vergessen, dass hier verschiedene Welten zeitgleich nebeneinander leben. Das wird wieder ein St\u00fcck weit unsere Aufgabe sein, dies zu verarbeiten und einen Umgang damit zu finden. Das Auto sehen wir erst am zweiten Tag, da es in einer Werkstatt nochmal gut \u00fcberholt wird. Endlich geht es dann am dritten Tag weiter. Unser erster Weg f\u00fchrt uns zu Anja. Durch enorme Gewitterschauer und Regeng\u00fcsse bahnen wir uns unser Weg durch die Stadt. Anja hatten wir 2008 besucht, Sie lebt hier in Johannesburg, kommt jedoch urspr\u00fcnglich aus Nicole\u00b4s Heimatstadt Oelde. Drei N\u00e4chte genie\u00dfen wir Anja\u00b4s Gastfreundschaft und Ihre Unterst\u00fctzung in Sachen Einkaufsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Lebensmittel und zus\u00e4tzlicher Ausstattung f\u00fcr die Reise. So erstehen wir noch diverse n\u00fctzliche Kleinigkeiten, einen 24V-Kompressor zum Reifenauff\u00fcllen, einen kleinen Wechselrichter zum Aufladen des Laptop\u00b4s und frische und lagerbare Lebensmittel. Die Zeit bei Anja nutzen wir auch, uns ein eigenes Ordnungssystem f\u00fcr das Auto anzueignen, damit wir das Reisen nicht mit Suchen verwechseln. Froh, die Gro\u00dfstadt zu verlassen und mehr Natur sehen zu k\u00f6nnen steuerten wir Richtung Naboomspruit, im Norden von S\u00fcdafrika, um unseren Freund Lodie zu besuchen. Zuerst benutzen wir die Autobahn N1, vielleicht aus Gewohnheit? Nach einiger Zeit fragen wir uns, warum wir nicht \u00fcber Land auf den kleineren Stra\u00dfen fahren und entschlie\u00dfen uns dazu, die Stra\u00dfe zu wechseln. Sofort sind wir in einem anderen Film: Wuseliges Treiben in kleinen Orten an der Stra\u00dfe, schwarze Stra\u00dfenh\u00e4ndler am Stra\u00dfenrand, die Ihre Feldfr\u00fcchte und Gem\u00fcse anbieten, kleine Pub\u00b4s, lokale Gesch\u00e4fte, Erinnerungen an Schwarzafrika werden wach. Da ist sie wieder: Die Welt in der Welt, zeitgleich.<\/p>\n<p>Die beiden n\u00e4chsten N\u00e4chte verbringen wir auf eine entlegene Campsite, auf dem au\u00dfer uns kaum noch G\u00e4ste sind. Das ist gut so, denn wir haben uns vorgenommen, das Auto auszur\u00e4umen, zu sortieren und manches wieder einzur\u00e4umen und uns von manches zu trennen, da wir denken, dass wir einiges nicht ben\u00f6tigen, was wir so im Auto mit durch die Gegend fahren. Mittwoch laufen wir bei Lodie ein, hier werden noch sch\u00f6ne Tage mit Lodie verbringen, bevor wir uns auf den Weg nach Botswana machen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem entspannten Flug im riesigen A380 \u2013 an dieser Stelle \u00a0nochmals vielen Dank an Sabine, Volker und Stephan f\u00fcr die sch\u00f6ne Verabschiedung am Flughafen \u2013 sind wir reibungslos im sonnigen Johannesburg gelandet\u2026die Geschichte k\u00f6nnte nun in dem Stil eines Tagesreports so weitergehen, wir haben jedoch viel mehr Lust eine andere Geschichte zu erz\u00e4hlen: Wir [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":90,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-175","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afrika_2013-14"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=175"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":190,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/175\/revisions\/190"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/90"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/karifa.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}