{"id":3304,"date":"2015-12-21T10:17:16","date_gmt":"2015-12-21T09:17:16","guid":{"rendered":"http:\/\/karifa.de\/?p=3304"},"modified":"2015-12-22T09:10:52","modified_gmt":"2015-12-22T08:10:52","slug":"melbourne-bis-zur-kueste-1-101km-macht-18-312-km-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karifa.de\/?p=3304","title":{"rendered":"Melbourne bis zur K\u00fcste: 1.101km \u2013 macht 18.312 km"},"content":{"rendered":"<p>Viele Wege f\u00fchren von Melbourne nach Sydney.<\/p>\n<p>Nach einem kurzen \u00dcberraschungsbesuch bei Therese aus der Schweiz, die wir mit ihrer Familie in Coral Bay kennengelernt hatten, verlassen wir Melbourne treffender Weise \u00fcber die Sydney Road. Der Verkehr auf der langen, von sch\u00f6nen und f\u00fcr australische Verh\u00e4ltnisse schon fast historischen Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern ges\u00e4umten Stra\u00dfe ist passabel. <!--more-->Dann geht es \u00fcber ein paar Kilometer Radweg, gefolgt von kleineren Nebenstra\u00dfe auf zu unserer letzten gro\u00dfen Etappe. Wir haben lange \u00fcberlegt und viel recherchiert und uns schlussendlich f\u00fcr die Inlandsroute durch die h\u00f6chsten Berge Australiens entschieden. Die K\u00fcstenroute h\u00e4tte in Ermangelung an Nebenstra\u00dfen weit \u00fcber 600 km Highway bedeutet, darauf hatten wir keine Lust. Also lieber Berge. Tag zwei f\u00fchrt uns \u00fcber gute Pisten bis nach Tallarook, von wo aus wir unseren Weg auf dem Great Victorian Rail Trail fortsetzen. Dies ist eine alte Bahntrasse, die zu einem 134 km langen Radweg umfunktioniert wurde. Wir sind begeistert. Den ganzen Tag \u00fcber so gut wie kein Verkehr, daf\u00fcr sind unsere allgegenw\u00e4rtigen Begleiter laut schnatternde wei\u00dfe Cockatoos. Natur pur, nach der sch\u00f6nen, jedoch ziemlich pulsierenden Metropole Melbourne ein sehr naturnahes Vergn\u00fcgen. Die Landschaft zeigt sich h\u00fcgelig, teils mit Baumbestand, \u00fcberwiegend jedoch mit trockenen Wiesen, die hier und da von Schafen oder Rindern bewohnt werden. Und dann flicken wir mal wieder Reifen. Den 16ten um genau zu sein. Es ist wieder einmal meiner, aber ausnahmsweise der Vorderreifen, was es etwas einfacher macht. Als wir am Abend den Recreation Park von Molesworth erreichen, sind wir sehr zufrieden mit unserer Routenwahl und eine gro\u00dfe Schaar der so liebgewonnenen Gelbhaubenkakadus scheint dem kreischend zuzustimmen. Am Morgen gibt es dann eine weitere Best\u00e4tigung. Der Caretaker des Camps erkundigt sich, ob wir f\u00fcr ein Projekt radeln und nachdem wir von dem Wassertank in Kenia berichten, h\u00e4ndigt er uns die am Vorabend f\u00fcr den Camp gezahlte Geb\u00fchr wieder aus. Wer f\u00fcr einen guten Zweck radelt, darf hier kostenlos \u00fcbernachten. Was f\u00fcr eine tolle Regelung. Und so wandern die eingesparten 20 $ direkt weiter in die Spendenflasche.<\/p>\n<p>Der Great Victorian Rail Trail f\u00fchrt uns bis nach Mansfield, von dort nehmen wir ein paar Nebenstra\u00dfen bis nach Wangaratta. Die Landschaft ist weiterhin sehr sehenswert, doch die Temperatur hat sich auf 42 Grad hochgeschraubt. Das sind ziemlich anstrengende und schwei\u00dftreibende 115 km. Kurz vor Zieleinlauf halten wir bei einer Siedlung, die aus einer Handvoll H\u00e4usern besteht. Von den 4,5 Litern Wasser pro Person ist zwar noch etwas \u00fcbrig, doch es k\u00f6nnte knapp werden. So fragt Uwe sicherheitshalber bei einem der H\u00e4user nach einer halben Flasche Regenwasser, woraufhin er sprachlos eine Schimpftirade kassiert. &#8222;Ihr mit Eure bl\u00f6den Fahrr\u00e4dern. Wir haben nur einen Wassertank und den brauchen wir selbst.&#8220; Wir sind verbl\u00fcfft. Die f\u00fcr uns einzig plausible Erkl\u00e4rung ist die, dass ausgerechnet bei diesem einen Haus \u00f6fter Radler nach Wasser fragen, als wir uns vielleicht vorstellen k\u00f6nnen. Eine \u00e4hnliche Szenerie wiederholt sich, als Uwe vielleicht 10 km sp\u00e4ter noch einmal sein Gl\u00fcck versucht. Der Unmut des Gefragten ist auch hier nicht zu \u00fcberh\u00f6ren, doch l\u00e4sst er sich dazu herab, die Wasserflasche zur H\u00e4lfte mit einem Wasser aus dem Gartenschlauch zu f\u00fcllen, das er selbst vermutlich nie trinken w\u00fcrde. Es ist das schlechteste, das wir auf der Reise je hatten. So ist der erste Gang am Ziel der in den Supermarkt. Eine gut gek\u00fchlte 1,5 Literflasche der braunen Zuckerbrause, die wir zu Hause nie trinken, ist innerhalb von 5 Minuten geleert. F\u00e4llt unter die Rubriken Energier\u00fcckgewinnung und innere K\u00fchlung. Halbwegs wiederhergestellt radeln wir zum Painters Island Caravan Park. Wir fragen beim Einchecken, ob es eine Sonderregelung f\u00fcr Charity-Radler gibt. Daraufhin werden wir zu unserem Projekt befragt und d\u00fcrfen schlussendlich wieder kostenlos campen. Wir freuen uns und erkl\u00e4ren, dass wir f\u00fcr unsere eingesparten Campgeb\u00fchren 20 $ f\u00fcr das Projekt spenden. Als wir wenig sp\u00e4ter unser Zelt im Schatten aufzubauen beginnen, kommt die nette Campbetreiberin noch einmal auf uns zu und fragt, ob wir vielleicht lieber in einem richtigen Bett \u00fcbernachten wollen. Nat\u00fcrlich wollen wir und so bekommen wir ein kostenloses upgrade auf eine Cabine. Mit Klimaanlage. Das ist bei der Hitze wirklich toll! Wir packen das halb aufgebaute Zelt schnell wieder zusammen und ziehen in unsere k\u00fchlen vier W\u00e4nde. Dann springen wir in den Pool, \u00e4u\u00dfere K\u00fchlung. Morgen soll es noch hei\u00dfer werden. Wird es auch. Wir haben uns nur 45 km ins historische Goldgr\u00e4berdorf Beechworth vorgenommen, die bei 45 Grad auch wirklich reichen. Die Abk\u00fchlung nach den schwei\u00dftreibenden 458 H\u00f6henmetern auf den letzten 10 km erfolgt heute in der Eisdiele.<\/p>\n<p>Langsam wird es bergig. Trug der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Wangaratta und Beechworth noch den Namen Murray to the Mountains Rail Trail, so hei\u00dft der Weg den wir nun befahren High Country Rail Trail. Und so sind wir in den sechs Fahrtagen seit Melbourne schon 3.450 H\u00f6hemeter geradelt. Die Berge r\u00fccken n\u00e4her, doch zumindest sind die Temperaturen nach zwei extrem hei\u00dfen Tagen nun wieder ertr\u00e4glich. Daf\u00fcr ist Regen gemeldet. Wir behalten das Wetter diesmal nicht nur wegen dem Wind im Blick. Uns wurde mehrfach geraten, das Thema Buschfeuer nicht zu untersch\u00e4tzen wenn es hei\u00df ist, denn die Flammen k\u00f6nnten sich unter Umst\u00e4nden schneller voran bewegen als ein Auto. Und andererseits sei im Falle einer durchziehenden Kaltfront durchaus auch im Sommer Schneefall in den H\u00f6henlagen nicht unm\u00f6glich. Also, alles m\u00f6glich und gut aufpassen. Doch am meisten besch\u00e4ftigt uns die Frage, ob wir &#8211; bzw. ob ich &#8211; die Steigungen mit dem ganzen Gep\u00e4ck schaffe.<\/p>\n<p>Der angek\u00fcndigte Regen bleibt leider nicht aus. Wir sitzen zum Fr\u00fchst\u00fcck an der Tischtennisplatte, dem einzigen \u00fcberdachten Bereich des Caravanparks in Talangatta, und beobachten den Regen. Mal sieht es aus als w\u00fcrde es heller, dann prasselt es wieder kr\u00e4ftig auf&#8217;s Dach. Was tun? Abwarten und Alternativen checken. Gegen 11 Uhr und nach der zweiten Tasse Kaffee entscheiden wir uns, einen Tag &#8222;unter&#8217;m Dach&#8220; dranzuh\u00e4ngen und so r\u00fccken wir die Tischtennisplatte ein St\u00fcck auf die Seite und bauen unser Zelt im Trockenen wieder auf. So gibt es einen wetterbedingten Organisationstag: Fotos aufspielen, e-mails schreiben, Einkaufen, Route verfeinern, verbleibende Tage z\u00e4hlen, um zu sehen, ob wir noch gut in der Zeit liegen. Es sollte klappen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen begr\u00fc\u00dft uns strahlend blauer Himmel und so k\u00f6nnen wir unseren Weg durch den Kosciuszko National Park in die Snowy Mountains bei sch\u00f6nem Wetter fortsetzen. Der Mount Kosciusko ist mit 2228 Metern der h\u00f6chste Berg des australischen Festlandes und entsprechend gebirgig ist die Umgebung. Es ist anstrengend, doch die Landschaft und die zwei Buschcamps im Park entsch\u00e4digen f\u00fcr die Strapazen. Wir genie\u00dfen tolle W\u00e4lder und sch\u00f6ne Weiteblicke, haben das Gl\u00fcck eines der scheuen Schnabeltiere zu sichten und sind von der h\u00f6chsten K\u00e4nguru-Population unserer Tour umzingelt. K\u00e4ngurus \u00fcberall. Sie fressen, h\u00fcpfen, k\u00e4mpfen oder jagen sich selbst wie wild durch die Gegend. Von unserem Abendessen wollen sie nat\u00fcrlich auch was haben, doch in diesem Fall k\u00f6nnen sie wirklich froh sein, dass wir ihnen nichts abgegeben haben. Am darauffolgenden Morgen grummelt mein Magen schon sehr verd\u00e4chtig und ich bin mehr als dankbar f\u00fcr den wenigen Verkehr, der ein sich in die B\u00fcsche schlagen ohne B\u00fcsche erm\u00f6glicht. Noch dankbarer bin ich, als wir den Anstieg endlich geschafft haben und nach einer sch\u00f6nen Abfahrt endlich den Skiort Thredbo erreichen. Campen ist hier nirgends m\u00f6glich, also gibt&#8217;s ein Zimmer mit eigenem Bad. Das ist wieder mal gutes Timing, denn nun erwischt es auch Uwe. Keine Ahnung was das ausgel\u00f6st hat. Wir sind beide ziemlich l\u00e4diert und k\u00f6nnen das reichhaltige Fr\u00fchst\u00fccksbuffet am Morgen zu unserem gro\u00dfen Bedauern nicht ansatzweise auskosten. Wir verl\u00e4ngern um eine Nacht und tauschen f\u00fcr heute die Fahrr\u00e4der gegen den Sessellift ein, der uns zur Bergstation und der anschlie\u00dfende Wanderweg zum h\u00f6chsten Gipfel Australiens bringt. Die Landschaft ist karg, von Felsen durchsetzt, hier und da bl\u00fchen schon ein paar Wildblumen, hier und da liegt noch ein Placken Schnee. Die Weitblicke sind herrlich. Wir entdecken sogar zwei der in dieser Region ans\u00e4ssigen Wildpferde, die sogenannten &#8222;brumbies&#8220;. Und dann stehen wir auf dem Dach Australiens. Zugegebener Weise sind 2228 Meter nicht gerade viel, doch die gigantischen Ausma\u00dfe dieses Landes werden hier oben wieder einmal deutlich. Und dazu kommt der Gedanke: Da sind wir \u00fcberall herumgefahren. Ganz drumrum. Fast und bald zumindest. Schon ein erhabenes Gef\u00fchl. Und dazu diese grandiose Aussicht.<\/p>\n<p>Aber eben erst fast drumrum. Daher geht&#8217;s wieder weiter. Schwerlich allerdings, denn mir geht&#8217;s noch immer nicht gut. Also gibt&#8217;s am n\u00e4chsten Camp nochmals einen Ruhetag. Uwe ist gl\u00fccklicherweise wieder fit und k\u00fcmmert sich um&#8217;s Einkaufen, wobei jeglicher Gedanke an etwas Essbares nur \u00dcbelkeit bei mir hervorruft. Ich verschlafe den Tag fast vollst\u00e4ndig und h\u00e4tte gedacht, das bringt gen\u00fcgend Kraft zur\u00fcck. Doch ich kann noch immer nichts essen, will aber die wertvolle verbleibende Zeit dieser Reise nicht irgendwo im Zelt verbringen. Wir k\u00e4mpfen uns eine Tagesetappe weiter voran, das hei\u00dft ich k\u00e4mpfe mit den Bergen und Uwe mit meiner Mi\u00dfstimmung. Da n\u00fctzt ausnahmsweise auch die sch\u00f6ne Landschaft nichts. Fakt ist, da\u00df die n\u00e4chsten drei Tage bis ans Meer noch einmal richtig anstrengend weil bergig werden und wir uns noch einmal abseits der Zivilisation bewegen werden, was Wasserbevorratung bedeutet.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicher Weise geht&#8217;s dann aber nicht nur mit der Stra\u00dfe bergauf, sondern auch bei mir und so setzen wir unseren Tour-Rekord in Sachen H\u00f6henmetern: 1.453 Meter auf 100,75 Kilometern &#8211; davon gut 50 Pistenkilometer &#8211; in 6:56 Stunden reiner Fahrzeit. Das war harte Arbeit, doch wieder einmal entsch\u00e4digt die Szenerie gepaart mit so gut wie keinem Verkehrsaufkommen f\u00fcr die Strapazen. Berge, dichte W\u00e4lder, weite Blicke, ein stimmungsvolles Tal, K\u00e4ngurus, Ameisenigel und und und. So bin ich sehr sehr froh, dass der kurz aufkeimende Gedanke an einen Bus, der mich kr\u00e4fteschonend zur K\u00fcste bringt, bereits im Keim erstickt wurde, da wir uns in einer Gegend befinden, in der es keinerlei Anbindung an ein \u00f6ffentliches Verkehrsnetz gibt.<\/p>\n<p>Nun haben wir ja schon sehr sehr viele Camps und Buschn\u00e4chte an diversen Standorten verbracht und doch lernt man immer wieder dazu. Es gibt ein App namens Wiki-Camps, in dem so gut wie alle \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten samt Ausstattung, Fotos und Bewertungen diverser Nutzer f\u00fcr ganz Australien verzeichnet sind. Sehr n\u00fctzlich. Doch f\u00fcr das heutige, wirklich sch\u00f6n und direkt am Fluss gelegene kostenfreie Camp inmitten von nichts als Wald und Buschland, haben wir die Kommentare anderer Nutzer nicht wirklich richtig interpretieren k\u00f6nnen. Zun\u00e4chst scheint alles wie immer, einige andere Zelte und Caravans sind schon da und so lassen auch wir uns nieder und nehmen ein erfrischendes Bad im Fluss. Nach einer Weile starten ein Quad und ein Motorrad, um ihre F\u00e4higkeiten im Gel\u00e4ndefahren an dem Sandstrand zu demonstrieren, der den Fluss s\u00e4umt. Mit jeder Runde und jedem weiteren Bier geht es derber zu. Schade. Es ist so ein idyllisches Fleckchen hier, Natur pur. Mit einsetzender D\u00e4mmerung wird es dann endlich ruhig. Doch das ist leider nur die Ruhe vor dem Sturm. Partytime. Und so w\u00e4lzen wir uns bis in die fr\u00fchen Morgenstunden zu Partyl\u00e4rm und Gegr\u00f6le, durchsetzt von gelegentlichem Holz hacken und dem Austesten der Lautst\u00e4rkenregler des Autoradios, schlaflos umher. So zeigt sich mal wieder, wie unterschiedlich die W\u00fcnsche, Vorlieben und Bed\u00fcrfnisse der Menschen doch sein k\u00f6nnen. Ich schreibe schlie\u00dflich an diesem Bericht, so ist die Zeit wenigstens sinnvoll genutzt, auch wenn uns der Schlaf f\u00fcr morgen und die erneut anstrengende Fahrt fehlen wird. Auch wenn die zu gr\u00f6lenden Teenagern mutierten, vermeintlich erwachsenen M\u00e4nner nicht unbedingt von sich aus aggressiv erscheinen, erscheint es wohl jedem der anderen anwesenden Camper eher gescheiter, sich nicht mit ihnen anzulegen. So auch uns.<\/p>\n<p>Wie dem auch sei. Als wir am fr\u00fchen Morgen z\u00fcgig zusammenpacken um diesen Ort m\u00f6glichst schnell zu verlassen, serviert uns einer der Partyfreaks einen Kleks R\u00fchrei auf wei\u00dfem Schlabberbrot. Wir lehnen dankend ab und werden kurz darauf von einem vorbeirasenden Quad in eine dicke Staubwolke geh\u00fcllt. Nichts wie weg hier.<\/p>\n<p>Knapp 1.100 Kilometer und 11.800 H\u00f6henmeter nach Melbourne erreichen wir schliesslich wieder die K\u00fcste. Endlich, denn wir wollen unbedingt noch wenigstens einen sch\u00f6nen Strandtag genie\u00dfen, bevor wir dann nach Sydney einradeln. Der Strandtag war gestern. Blauer Himmel, t\u00fcrkises Meer, wei\u00dfer Sand, langer Strand. Heute regnet es. Grauer Himmel, tr\u00fcbes Meer, nasser Sand. Wir erledigen daher unsere Hausaufgaben und planen entgegen unserer Gewohnheit die letzten Tage bis Sydney. Das widerstrebt uns eigentlich, doch haben die Ferien begonnen, Weihnachten steht vor der T\u00fcr und die Camps platzen aus allen N\u00e4hten. Wir erhaschen gerade noch den letzten buchbaren Platz auf dem Buschcamp im Royal National Park s\u00fcdlich von Sydney, unsere letzte Zeltnacht, bevor wir dann am 25. Dezember wieder das Sydney Opera House erreichen werden, an dem vor unendlich langer Zeit die sich zugleich wie gestern anf\u00fchlt zu unserer Australienumradlung gestartet sind. Ich heul jetzt schon&#8230;<\/p>\n<p>Endspurt. Aber einen Bericht gibt es noch. Versprochen. Und wer noch irgendjemanden kennt, der eventuell und auch nur ann\u00e4herungsweise bereit sein k\u00f6nnte, die nat\u00fcrlich ebenfalls im Endspurt befindliche Spendensammlung f\u00fcr den Wassertank in Kenia in die H\u00f6he zu puschen &#8211; bitte bitte sagt es weiter: Der Wassertank f\u00fcr Kenia braucht dringend noch etwas Wasser! Und gleichzeitig m\u00f6chten wir an dieser Stelle noch einmal allen bisherigen Spendern ein gro\u00dfes Asante Sana aussprechen: Herzlichen Dank f\u00fcr Eure Unterst\u00fctzung!<\/p>\n<p>Euch allen und Euren Familien w\u00fcnschen wir von Herzen ein friedvolles Weihnachtsfest. Frohe Weihnachten.<\/p>\n<p>Merry Christmas!<br \/>\nNicole und Uwe<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Wege f\u00fchren von Melbourne nach Sydney. 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